3,9 km - m etwa 2 Stunden

Weiler Weinweg

Der Weinweg Weil am Rhein - Lörrach/Tüllingen - Riehen (CH) lädt sie ein, die Landschaft im Herzen des Markgräflerlands kennen zu lernen. Er ist der erste grenzüberschreitende Weinweg der Region, verbindet die drei Gemeinden Weil am Rhein, Lörrach und Riehen (CH) und lässt sich in einer gemütlichen zweistündigen Wanderung bequem begehen. 50 Thementafeln informieren über die Lagen, die Weine, die Landschaft, die Natur und den Alltag der Winzer. Regel- mäßige Veranstaltungen und geführte Wanderungen ergänzen das Angebot. Und natürlich laden die Weingüter, Genossenschaften und Gastronomiebetriebe am Weg ein, die Weine in Ruhe zu verkosten und den Gaumen mit kulinarischen Leckereien zu verwöhnen.

Die nachfolgende Tourenbeschreibung führt Sie über den Weinweg und informiert über besondere Aussichtspunkte und Kunstobjekte am Weg. Anhand des Stadtplanausschnitts erhalten Sie einen Überblick über die Verkehrsanbindung, Parkplätze und Zugangswege. Und natürlich über die Standorte der Weingüter, Genossenschaften und Gastronomiebetriebe am Weinweg, die Sie jeweils mit Standortkennziffer im Stadtplanausschnitt wieder finden.

Wir wünschen Ihnen einen genussvollen Spaziergang durch unsere Weinberge und viel Freude beim Entdecken unserer kulinarischen Leckereien aus Küche und Keller.

Der Weiler Weinweg

Der Weiler Weinweg beginnt in Altweil an der Lörracher/Riehener Straße/Abzweigung Röhrigasse oder in Ötlingen an der Dorfstraße/Langgaß beim Gasthaus Dreiländerblick. 

Von Altweil nach Ötlingen

Den Eingang markieren blaue Stelen, „Zum Himmel her“ - ein Kunstwerk, das das Thema Reben und Entwicklung aufnimmt. Der Weg führt nun etwa 100 m steil bergan bis zur von Graffiti-Künstlern gestalteten Stützmauer „Öchslewetter“. Dort, bei der ersten Thementafel, biegen Sie links auf den Weiler Weinweg ein, der fast eben, nur mit kleinen Höhenunterschieden auf etwa 4 km durch 77 ha Reben nach Ötlingen führt und Ihnen eine herrliche Aussicht ins Dreiländereck, die Rheinebene, den Schweizer Jura, das Elsass und die Vogesen bietet. Hier befindet sich die erste der drei Weiler Reblagen, der „Weiler Schlipf“.

Nach einigen Metern sehen Sie auf dem Tüllinger Berg die sagen- umwobene Kirche St. Ottilien. Weiter bis zur Weggabelung bei der Bank. Von den beiden Wegen, die geradeaus führen, dem linken Weg bergab folgen. Sie befinden sich nun oberhalb von Altweil, dem historischen Teil von Weil am Rhein.

Auch bei der nächsten Weggabelung den linken Weg wählen, der leicht bergan geht - vorbei an Rebhütten, am Bammerthüsli (Rebhut) und an einem Sortengarten mit verschiedenen Rebsorten bis zum „Feuertulpenturm“, der das Leben und die Energie symboli- sieren soll. Noch etwa 3 km der Wegstrecke bis zum Ende des Weinweges in Ötlingen liegen vor Ihnen. Dem Weg weiter folgen bis zur Katzgaß, die hinunter auf den Weilweg führt.

Dort steht der einzige Trinkwasserbrunnen auf dem Weinweg – ideal, um sich zwischendurch zu erfrischen. Der Weinweg führt weiter geradeaus.

Hier erfolgt ein Wechsel der Landschaft von den Reben zu Streu- obstwiesen und Gärten. Sie verfolgen den Weg weiter und kommen am Vitra-Garten vorbei, wo eine lange Holzbank zum Verweilen einlädt und Sie die Aussicht auf den Vitra Campus und die Gegend genießen können. Wieder kreuzen Sie einen Weg. Es ist die Torgaß, die hinunter zum Weilweg und von dort aus erst links, dann gleich rechts über den Verner-Panton-Weg zum Vitra Campus führt. Nach der Torgaß geht es geradeaus weiter bis zur Schererhütte, einer kleinen Schutzhütte. Die halbe Wegstrecke haben Sie nun hinter sich. Hier beginnt die Reblage „Haltinger Stiege“. Streuobst- wiesen wechseln mit Rebanlagen ab. Am Wegesrand steht das Kunstwerk - „Mann Frau“. Zu Ihren Füßen liegt der Weiler Ortsteil Haltingen.

Sie überqueren den Tüllinger Weg, der hinunter nach Haltingen und hoch auf den Tüllinger Lindenplatz führt und danach den Lörracher Weg, einem ehemaligen Marktfrauenweg, der nach Haltingen hinunter und über den Berg nach Lörrach führt. Reben, Streuobst- wiesen und Feldgehölz bieten eine abwechslungsreiche Land- schaft. Nach einer kleinen Anhöhe liegt das Dorf Ötlingen vor Ihnen. Es ist ein weiterer Ortsteil von Weil am Rhein, dessen Häuser an der gesamten Dorfstraße unter Denkmalschutz stehen. Sie passie- ren eine weitere Rebhütte, die Julihütte. Der letzte Kilometer der Wegstrecke liegt vor Ihnen.

Hier beginnt die Reblage „Ötlinger Sonnhole“. Der Weg führt nun wieder zwischen Reben weiter bis zur Stützmauer. Jetzt gibt es die Möglichkeit, den steilen, etwa 100 m langen Weg Im Pflanzer direkt ins Dorf zu nehmen oder weiter auf dem Weinweg zu bleiben, wo es weitere Möglichkeiten gibt, auf Bänken zu verweilen oder die Stufen zur St. Galluskirche Kirchplatz hochzusteigen. Dort hat man von „der schönsten Terrasse des Markgräflerlands“ einen wirklich atem- beraubenden Ausblick auf Haltingen, die Kernstadt Weil am Rhein, auf Basel und den Schweizer Jura, ins Elsass und in die Rheinebe- ne. Der Weinweg führt weiter an einem ehemaligen „Trotteschöpfli“ vorbei. Jetzt gibt es die Möglichkeit, den asphaltierten Hohleweg ins Dorf zu nehmen oder auf dem linken Weg die letzten Meter bis zum Ende des Weinweges beim Gasthaus Dreiländerblick weiterzuge- hen. Von dort gelangen Sie über die Langgaß ins Dorf.

Zum Abschluss haben Sie die Möglichkeit, in einem der gemütlichen Gaststätten einzukehren, sich das Art-Dorf Ötlingen anzusehen, die Dorfstube mit der alten Schmiede oder das Weingut Vinessli zu besuchen, um danach auf dem Weinweg von Ötlingen nach Alt-Weil oder auf dem oberhalb, parallel gelegenen, Panoramaweg zurückzuwandern oder die Tour auf dem anschließenden Markgräfler Wiiwegli weiterzuführen . Es gibt die Möglichkeit, sich an der Haltestelle „Dorfstraße“ von einem Anrufsammeltaxi abholen zu lassen, das Sie zur nächsten Anbindemöglichkeit fährt.

Von Ötlingen nach Alt-Weil

Einstieg Dorfstraße/ Langgaß, links in den Hohleweg und auf dem Weiler Weinweg zurück nach Alt-Weil. Bei Weggabelungen immer den linken Weg nehmen. Am Ende rechts in die Röhrigasse einbiegen und etwa 100 m hinuntergehen   zum Einstieg/ Ende bei den blauen Stelen. 

Weitere Informationen:

www.derweinweg.de

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